Samstag, 23. August 2008

Kochen mit Jochen


Ich betrache Kochen als äquivalent zu genetischem Programmieren und nenne das, was ich da gerade tue "Genetisches Kochen".

Beim genetischen Kochen, wie auch beim genetischen Programmieren, wähle ich ein zufällige Menge von Zutaten (aus einer fest definierten Menge), eine zufällig Abfolge von Zubereitungsschritten (aus einer fest definierten Menge), führe sie aus und lass sie durch eine Bewertungsfunktion (meinen Essapparat) laufen.

Die besten Kandidaten kommen wieder auf die Kochliste, unterliegen aber dann einer Mutation (da ich mir weder die Zutaten noch die Abfolge von Zubereitungsschritten genau aufgeschrieben hab, ich Dirmel).

Mit genügend viel Versuchen müsste ich theoretisch die für mich wohlschmeckendsten Gerichte ermitteln können ohne jemals ein Kochbuch in der Hand gehabt zu haben!
Hoffen wir, dass meine Bewertungsfunktion robust genug ist, um das zu überleben :)

Paul Bocuse wäre stolz auf mich!
Or not :)

6 Kommentare:

  1. Na dann, guten Appetit...

    Du weißt aber schon, dass man beim Kochen durchaus auch mehrere Töpfe verwenden darf, sofern man welche besitzt.
    Oder ist dir der Level noch zu hoch?

    Viel Erfolg! Und falls du ein Rezept für grünen Brei brauchst, meldest du dich einfach. :)

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  2. Was ist das denn GENAU, was da beispielsweise auf dem Foto in deinem Topf schmurgelt? (:

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  3. Gemies durchenanner met Kochschinke

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  4. Sehr gesund *lob*
    Da muss ich doch grad an mein Lieblings-Ristorante denken - dort hieß das Zeug jahrelang "Forterschinken" ...

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  5. Koch mol das do:
    1 Kopp Kabbes klänschneide
    1 ℔ Grumbeere aach klänschneide
    0,1 ℓ Maggi debei
    Dorjenanner mache
    Koche bisses gudd waisch is
    Gudd zerstampe unn klänmusere

    Esse
    Das schmackt!

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  6. Danke! Herr Anonymous. Soll da noch ein bißchen Kümmel dazu? :)

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